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Aktuelle Meldungen zur EU-Forschungsförderung

Neue Ausschreibungen 2018-2020 in Horizon 2020 veröffentlicht

Im Oktober 2017 wurde für Horizon 2020 das Arbeitsprogramm mit den Aufrufen für die Jahre 2018-2020 durch die Europäische Kommission veröffentlicht. Das Budget dieser Aufrufe beträgt insg. 30 Mrd. Euro. Neu hinzu-gekommen ist das Arbeitsprogramm für den European Innovation Council (EIC) Piloten.

Alle Arbeitsprogramme für die Jahre 2018-2020 finden Sie hier.

Bei Interesse beraten Sie die MitarbeiterInnen des EU-Hochschulnetzwerks Sachsen-Anhalt gern.

 

Horizont 2020: Neues Instrument zur themenbezogenen Partnersuche auf dem Teilnehmerportal

Das Teilnehmerportal (Participant Portal) für Horizont 2020 bietet nun auch eine Möglichkeit der Partnersuche bei Forschungsanträgen. Es ist nun möglich, direkt in der Umgebung einzelner Topics Partnersuchen zu platzieren und nach möglichen Partnern für gemeinsame Forschungsanträge zu suchen. Potentielle Antragsteller/innen können unter dem jeweiligen Topic eine Liste von Suchanfragen einsehen. Dort werden auch die Partnersuchanfragen platziert. Dieses muss durch den Legal Entity Appointed Representatives (LEARs) der am Antrag interessierten Institution geschehen.

 

Neue Deadline für COST-Actions: 20. April 2018

COST (European Cooperation in Science and Technology) ist eine zwischenstaatlich organisierte Initiative zur europäischen Zusammenarbeit im Bereich Wissenschaft und Technologie, bei der nationale Forschungsarbeiten in internationalen Netzwerken gebündelt und koordiniert werden. In den Netzwerken, den sogenannten COST-Aktionen, wird ein gemeinsamer Austausch zwischen den Forschenden ermöglicht und die Koordination von Forschungsaktivitäten sowie die Verbreitung ihrer Ergebnisse verbessert. COST legt bei der Zusammen-setzung der Netzwerke besonderen Wert auf eine Inklusion und Balance der Geschlechter, forschungs-schwächerer Staaten und junger Forschender.

Weitere Informationen

 

EU - Sachverständige gesucht, um hoch-potenzielle Innovatoren auszuwählen

Ab Herbst 2017 wird Horizon 2020 Innovationsprojekte von Innovatoren, Forschern, Unternehmen und KMU, die in einem Sektor oder einer Technologie tätig sind, unterstützen. Verschiedene Anrufe eröffnen sich für Vorschläge für bahnbrechende Innovationen, die das Potenzial haben, neue Märkte zu erschaffen. Dies wird Teil eines Pilot European Innovation Council (EIC) sein. Die Anträge auf EIC-Finanzierung müssen von Experten für Innovationen evaluiert werden. Die besten KMU-Bewerber werden von einem Gremium von Gutachtern befragt. Die Kommission bemüht sich daher, ihren Sachverständigengutachter zu erweitern, um:

  • Unternehmer, die auf europäischer oder globaler Ebene innovative Unternehmen auf den Markt gebracht haben
  • Anleger (einschließlich der Banken, Venture Capitalists, Business Angels, Crowd-Funders usw.)
  • Experten, die an dem Innovationsökosystem beteiligt sind (Wirtschaftshochschulen, Universitäten, Innovationszentren, Beschleuniger usw

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Ergebnisse des Zwischenbewertung von Horizon 2020 veröffentlicht

Die Europäische Kommission hat am 30. Mai die Ergebnisse der Zwischenbewertung von Horizon 2020 veröffentlicht.
Die Kommission bewertet den bisherigen Stand der Umsetzung von Horizon 2020 überwiegend positiv: Bei allen Zielen von Horizon 2020 (u.a. Forschungsexzellenz, Industrietechnologien, Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen, Stärkung des Wirtschaftswachstums sowie Schaffung von Arbeitsplätzen) seien in den ersten drei Jahren von Horizon 2020 Fortschritte erzielt worden. Die Ergebnisse der Zwischenbewertung beruhen auf einer Reihe kommissionseigener Studien und wurden u.a. durch eine öffentliche Stakeholder-Konsultation ergänzt. mehr

Veranstaltungshinweis: „Forschen in Europa“ am 21.09.2017 in Magdeburg

Stipendien und Forschungsaufenthalte nach dem Studium: Am 21. September 2017 findet in Kooperation mit der KoWi eine ganztägige Informationsveranstaltung an der OvGU Magdeburg statt. Ziel der Veranstaltung ist es Nachwuchswissenschaftler/innen für eine internationale Karriere in der Forschung zu gewinnen. Verschiedene Forschungs- und Förderorganisationen stellen ihre Programme und Einrichtungen vor, geben Tipps zur erfolgreichen Antragstellung und Bewerbung und stehen den ganzen Tag für Fragen zur Verfügung. mehr

Bericht der Expertengruppe "Research, Innovation and Science Policy Experts (RISE)" veröffentlicht

Im Mai 2017 wurde der Bericht „Europe’s Future: Open Innovation, Open Science, Open to the World. Reflections of the RISE Group“ der High Level Group RISE veröffentlicht, der strategischen Beratergruppe von EU-Kommissar Carlos Moedas. Der Bericht orientiert sich an den vier Untergruppen von RISE, „Open Knowledge Markets“, „Open Science“, „Open to the World“ und „Open Innovation“ und greift Themen wie den wirtschaftlichen Impact von Forschung und aktuelle Rahmenbedingungen der Forschungsförderung auf. Der Bericht soll als Grundlage für weitere Überlegungen und Diskussionen zwischen verschiedenen Stakeholdern zur Entwicklung der Europäischen Forschungspolitik dienen. mehr

Arbeitsprogramm 2018-2020: „Scoping Papers“ veröffentlicht

/KOWI/ Die Europäische Kommission hat 17 thematische „Scoping Papers“ sowie ein sogenanntes „Strategic Programme Overarching Scoping Paper“ zur Vorbereitung des Arbeitsprogramms 2018-2020 veröffentlicht. „Scoping Papers“, die alle Teilprogramme von Horizon 2020 betreffen (außer ERC), sind das Ergebnis eines breit durchgeführten Konsultations- und Diskussionsprozesses, auf deren Grundlage die Europäische Kommission in den kommenden Monaten gemeinsam mit den Mitgliedstaaten das Arbeitsprogramm für die letzten Aufrufe der Jahre 2018 – 2020 erarbeiten wird. Die Veröffentlichung des Arbeitsprogramms ist für Oktober 2017 geplant. mehr

MLU Halle-Wittenberg wirbt neues EU-Projekt im Bereich Photovoltaik ein

/MLU/ Prof. Dr. Roland Scheer vom Institut für Physik konnte gemeinsam mit 14 Partnern aus 8 Ländern ein EU-gefördertes Verbundprojekt einwerben. Unter dem Titel “Advanced strategies for substitution of critical raw materials in photovoltaics” (Starcell) startet das Projekt am 1. Januar 2017 und hat eine Laufzeit von 3 Jahren. Die Gesamtförderung beträgt 4,8 Millionen Euro. Die MLU erhält hiervon einen Anteil von 379.700 Euro. Das Projekt Starcell soll eine Dünnschichtsolarzelle entwickeln, die aus ungiftigen und verfügbaren Elementen aufgebaut ist. Ein zentrales Element ist hierbei der Halbleiter Cu2ZnSn(Se,S)4. Diese zu entwickelnde Cu2ZnSn(Se,S)4 Solarzelle soll möglichst schnell zur Marktreife gebracht werden. Dazu bedarf es erheblicher Materialverbesserungen und einem steigenden Wirkungsgrad gegenüber herkömmlichen Solarzellen. Hierzu mehr

Schweiz wird zum 1. Januar 2017 an Horizont 2020 assoziiert

Die Schweiz hat am 16.12.2016 das Protokoll zur Erweiterung der Personenfreizügigkeit auf Kroatien ratifiziert und somit den Weg für die Assoziierung geebnet. Ab dem 1. Januar 2017 ist die Schweiz in vollem Umfang an Horizont 2020 assoziiert. Hierzu mehr

 

Das EU-Hochschulnetzwerk Sachsen-Anhalt wird gefördert mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF).

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Letzte Änderung: 31.01.2018 - Ansprechpartner:

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