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Aktuelle Meldungen zur EU-Forschungsförderung

ERC veröffentlicht finales Arbeitsprogramm 2019

Der Europäische Forschungsrat (European Research Council - ERC) hat am 7. September 2018 das finale Arbeitsprogramm mit Informationen zu den Ausschreibungen für 2019 veröffentlicht. Der ERC fördert im Arbeitsprogramm 2019 unter Horizont 2020 mit 2,02 Milliarden Euro exzellente Forschende mit bahnbrechenden Projekten aus allen Wissenschaftsbereichen. Die bekannten Förderlinien werden fortgesetzt: Starting Grants für aufstrebende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (2-7 Jahre nach Promotion), Consolidator Grants für Forschende (7-12 Jahre nach Promotion), Advanced Grants für etablierte, aktiv forschende Personen und Proof of Concept für ERC Grantees, die die Marktfähigkeit ihrer Idee testen möchten. Die ERC Synergy Grants fördern Teams von zwei bis vier vielversprechenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern.

ERC Arbeitsprogramm

ERC Pressemitteilung

 

Weiterfinanzierung aller britischen Einrichtungen nach Brexit

Die britische Regierung sagt die Finanzierung sämtlicher unter Horizont 2020 geförderter britischer Einrichtungen nach dem Brexit bis zum Ende des Rahmenförderprogramms Horizont 2020 bzw. dem Auslaufen der individuellen Projekte zu. Das UK Research Office (UKRO), das europäische Büro der UK Research Councils, hat ein Factsheet zur weiteren Förderung von Horizont 2020-Projekten durch die EU nach dem Brexit herausgebracht. Das offizielle Dokument der Regierung finden Sie hier.

 

Kommissionsvorschlag zum nächsten EU-Forschungsrahmenprogramm "Horizon Europe" vorgestellt

Die Europäische Kommission hat am 7. Juni 2018 ihren Vorschlag für Horizon Europe, das nächste Rahmenprogramm für Forschung und Innovation (Laufzeit: 2021-2027), vorgestellt. Das Legislativpaket zu Horizon Europe besteht aus einem Verordnungsvorschlag (einschließlich der Beteiligungsregeln) sowie dem Spezifischen Programm. Das für den Zeitraum 2021–2027 vorgeschlagene Budget umfasst 100 Mrd. EUR (94,1 Mrd. EUR für Horizon Europe, ergänzt um 3,5 Mrd. EUR für den InvestEU-Fonds und 2,4 Mrd. EUR für Euratom).
Mehr Informationen hier.
Zur Informationsseite der Europäischen Kommission: hier.

 

Neue Deadline für COST-Anträge: 29.11.2018

COST (European Cooperation in Science and Technology) ist eine zwischenstaatlich organisierte, pan-europäische Initiative für Zusammenarbeit im Bereich Wissenschaft und Technologie, bei der nationale Forschungsarbeiten in internationalen Netzwerken gebündelt und koordiniert werden. COST fördert Vernetzungsaktivitäten durch Arbeitsgruppen, Tagungen, Workshops, kurze wissenschaftliche Austausche, Training Schools, Reisekosten und gemeinsame Veröffentlichungen.

Weitere Informationen auf unseren Seiten und Informationen des BMBF hier

 

Nächster Cut-off EUROSTARS: 13.9.2018

Eurostars ist ein gemeinsames Förderprogramm von EUREKA und der Europäischen Kommission, das unter Horizont 2020 unter dem Namen Eurostars 2 fortgeführt wird. Ziel von Eurostars ist es, kleine und mittelständische Unter-nehmen (KMU) verstärkt für eine europäische Zusammenarbeit in Forschungs- und Entwicklungsprojekten zu moti-vieren. Dabei funktioniert Eurostars nach dem gleichen Prinzip wie die übergeordnete Initiative EUREKA: Eurostars-Projekte sind technologieoffen und dienen zivilen Zwecken. Sie zielen auf die Entwicklung eines innovativen Produktes, Verfahrens oder einer Dienstleistung. Nach dem sogenannten „Bottom-up-Prinzip“ können die Projektinhalte von den teilnehmenden Partnern frei bestimmt werden.

Weitere Informationen hier.

 

Gutachter*innen für Horizont 2020-Projekte gesucht

Die Research Executive Agency (REA) der Europäischen Kommission sucht derzeit unabhängige wissenschaftliche Sachverständige sowie Gutachter und Gutachterinnen für die Auswertung von Horizont 2020-Projekten.

Weitere Infomationen hier:

 

Veröffentlichung eines Social Media-Leitfadens für Horizont 2020-Projekte der Europäischen Kommission

Die Europäische Kommission hat einen Leitfaden für die Nutzung von sozialen Medien in Horizont 2020-Projekten veröffentlicht. Der Leitfaden enthält Regeln für die Verwendung sozialer Medien und informiert, wie diese in den Verbreitungs- und Kommunikationsaktivitäten der Projekte gewinnbringend eingesetzt werden können.

Hier geht es zum Leitfaden für die Nutzung von sozialen Medien in Horizont 2020-Projekten.

 

Neue Ausschreibungen 2018-2020 in Horizont 2020 veröffentlicht

Im Oktober 2017 wurde das Arbeitsprogramm für Horizont 2020 mit den Aufrufen für die Jahre 2018 bis 2020 durch die Europäische Kommission veröffentlicht. Das Budget dieser Aufrufe beträgt insg. 30 Mrd. Euro. Neu hinzuge-kommen ist das Arbeitsprogramm für den European Innovation Council (EIC) Piloten.

Alle Arbeitsprogramme für die Jahre 2018 bis 2020 finden Sie hier.

Bei Interesse beraten Sie die MitarbeiterInnen des EU-Hochschulnetzwerks Sachsen-Anhalt gern.

 

Horizont 2020: Neues Instrument zur themenbezogenen Partnersuche auf dem Teilnehmerportal

Das Teilnehmerportal (Participant Portal) für Horizont 2020 bietet nun auch eine Möglichkeit der Partnersuche für Forschungsanträge. Es ist nun möglich, direkt in der Umgebung einzelner Topics Partnersuchen zu platzieren und nach möglichen Partnern für gemeinsame Forschungsanträge zu suchen. Potentielle Antragsteller*innen können unter dem jeweiligen Topic eine Liste von Suchanfragen einsehen. Dort werden auch die möglichen eigenen Partnersuchanfragen platziert. Den Eintrag nimmt der/die Legal Entity Appointed Representative (LEAR) der am Antrag interessierten Institution vor.

 

EU-Sachverständige gesucht, um vielversprechende Innovatoren auszuwählen

Ab Herbst 2017 wird Horizont 2020 Innovationsprojekte von Innovatoren, Forschern, Unternehmen und KMU, die in einem Sektor oder einer Technologie tätig sind, unterstützen. Verschiedene Aufrufe öffnen sich für Vorschläge für bahnbrechende Innovationen, die das Potenzial haben, neue Märkte zu schaffen. Dies wird Teil eines Pilot European Innovation Council (EIC) sein. Die Anträge auf EIC-Finanzierung müssen von Expert*innen für Innovationen evaluiert werden. Die besten KMU-Bewerber werden von einem Gremium von Gutachter*innen befragt. Die Kommission bemüht sich daher, ihren Kreis der Sachverständigen und Gutachter*innen zu erweitern, um:

  • Unternehmer*innen, die auf europäischer oder globaler Ebene innovative Unternehmen auf den Markt gebracht haben
  • Anleger (einschließlich der Banken, Venture Capitalists, Business Angels, Crowd-Funders usw.)
  • Expert*innen, die an dem Innovationsökosystem beteiligt sind (Wirtschaftshochschulen, Universitäten, Innovationszentren, Beschleuniger usw.)

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Ergebnisse des Zwischenbewertung von Horizont 2020 veröffentlicht

Die Europäische Kommission hat am 30. Mai die Ergebnisse der Zwischenbewertung von Horizont 2020 veröffentlicht.
Die Kommission bewertet den bisherigen Stand der Umsetzung von Horizont 2020 überwiegend positiv: Bei allen Zielen von Horizont 2020 (u.a. Forschungsexzellenz, Industrietechnologien, Bewältigung gesellschaftlicher Heraus-forderungen, Stärkung des Wirtschaftswachstums sowie Schaffung von Arbeitsplätzen) seien in den ersten drei Jahren von Horizont 2020 Fortschritte erzielt worden. Die Ergebnisse der Zwischenbewertung beruhen auf einer Reihe kommissionseigener Studien und wurden u.a. durch eine öffentliche Stakeholder-Konsultation ergänzt. mehr

 

Bericht der Expertengruppe "Research, Innovation and Science Policy Experts (RISE)" veröffentlicht

Im Mai 2017 wurde der Bericht „Europe’s Future: Open Innovation, Open Science, Open to the World. Reflections of the RISE Group“ der High Level Group RISE veröffentlicht, der strategischen Beratergruppe von EU-Kommissar Carlos Moedas. Der Bericht orientiert sich an den vier Untergruppen von RISE, „Open Knowledge Markets“, „Open Science“, „Open to the World“ und „Open Innovation“, und greift Themen wie den wirtschaftlichen Impact von Forschung und aktuelle Rahmenbedingungen der Forschungsförderung auf. Der Bericht soll als Grundlage für weitere Überlegungen und Diskussionen zwischen verschiedenen Stakeholdern zur Entwicklung der Europäischen Forschungspolitik dienen. mehr

 

Arbeitsprogramm 2018-2020: „Scoping Papers“ veröffentlicht

/KOWI/ Die Europäische Kommission hat 17 thematische „Scoping Papers“ sowie ein sogenanntes „Strategic Programme Overarching Scoping Paper“ zur Vorbereitung des Arbeitsprogramms 2018-2020 veröffentlicht. „Scoping Papers“, die alle Teilprogramme von Horizont 2020 betreffen (außer ERC), sind das Ergebnis eines breit durchgeführten Konsultations- und Diskussionsprozesses, auf dessen Grundlage die Europäische Kommission in den kommenden Monaten gemeinsam mit den Mitgliedstaaten das Arbeitsprogramm für die letzten Aufrufe der Jahre 2018 bis 2020 erarbeiten wird. Die Veröffentlichung des Arbeitsprogramms ist für Oktober 2017 geplant. mehr

 

MLU Halle-Wittenberg wirbt neues EU-Projekt im Bereich Photovoltaik ein

/MLU/ Prof. Dr. Roland Scheer vom Institut für Physik konnte gemeinsam mit 14 Partnern aus 8 Ländern ein EU-gefördertes Verbundprojekt einwerben. Unter dem Titel “Advanced strategies for substitution of critical raw materials in photovoltaics” (Starcell) startet das Projekt am 1. Januar 2017 und hat eine Laufzeit von 3 Jahren. Die Gesamt-förderung beträgt 4,8 Millionen Euro. Die MLU erhält hiervon einen Anteil von 379.700 Euro. Das Projekt Starcell soll eine Dünnschichtsolarzelle entwickeln, die aus ungiftigen und verfügbaren Elementen aufgebaut ist. Ein zentrales Element ist hierbei der Halbleiter Cu2ZnSn(Se,S)4. Diese zu entwickelnde Cu2ZnSn(Se,S)4 Solarzelle soll möglichst schnell zur Marktreife gebracht werden. Dazu bedarf es erheblicher Materialverbesserungen und eines steigenden Wirkungsgrads gegenüber herkömmlichen Solarzellen. Hierzu mehr

 

Schweiz wird zum 1. Januar 2017 an Horizon 2020 assoziiert

Die Schweiz hat am 16.12.2016 das Protokoll zur Erweiterung der Personenfreizügigkeit auf Kroatien ratifiziert und somit den Weg für die Assoziierung geebnet. Ab dem 1. Januar 2017 ist die Schweiz in vollem Umfang an Horizon 2020 assoziiert. Hierzu mehr

 

 

Das EU-Hochschulnetzwerk Sachsen-Anhalt wird gefördert mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF).

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Letzte Änderung: 04.10.2018 - Ansprechpartner: Kontakt