Strategien der Open Access-Veröffentlichung

Goldener Weg: Erstveröffentlichung in einer OA-Fachzeitschrift (möglich auch in OA-Monografie oder in Sammelband, der OA erscheint)
Diese Publikationen sind sofort - über den freien Zugang zur Zeitschrift bzw. anderen Veröffentlichung - online verfügbar.
OA-Fachzeitschriften finanzieren sich häufig über institutionelle Mitgliedschaften (z.B. Fachgesellschaften) in Kombination mit Article Processing Charges (APC), die zumeist vom Autor/der Autorin getragen werden.
Zu "Predatory OA Publishing" und Stategien seiner Vermeidung.

Grüner Weg, auch Selbstarchivierung: Bereits im "Closed Access" herausgebrachte Veröffentlichungen oder abschließend begutachtete Manuskripte werden von den Autor*innen selbst auf OA-Dokumentenservern, sogenannten Repositorien, zusätzlich veröffentlicht. Dies kann zeitgleich mit oder nachträglich zur Veröffentlichung in "Closed Access"-Form und als Pre- sowie Postprint erfolgen.
Publikationen im grünen Weg OA zugänglich zu machen, wird oft durch eine "Embargoperiode" verzögert. Sie wird durch die Verlage vertraglich festgelegt wird, bei denen erstveröffentlicht wurde.
Einen Überblick darüber, was Verlage Autor*innen gestatten, bietet die Plattform SHERPA/ROMeO.

Das Hybrid-Modell stellt einen Mittelweg zwischen Closed und Open Access dar.
Hier werden einzelne Artikel aus "Closed Access"-Zeitschriften optional gegen ein Entgelt des Autors/der Autorin (APC) durch die Zeitschrift in OA gestellt.
Hybride Zeitschriften finanzieren sich über die Abonnements der "Closed Access"-Ausgabe und die APC der Autor*innen der OA-Artikel ("double dipping").
Wenn möglich, sollte diese Veröffentlichungsform vermieden werden.

Letzte Änderung: 17.04.2019 - Ansprechpartner: Kontakt