Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

 
 
 
 
 
 
 
 

Rückblick auf die 28. KoWi-Bundestagung

30.06.2016 - KoWi/MLU/  Anlässlich der 28. Bundestagung zur EU-Forschungs- und Innovationsförderung, die vom 21. bis 23. Juni 2016 an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) stattfand, versammelten sich rund 380 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter hochrangige Vertreter aus den europäischen Institutionen, den zuständigen Länderministerien und den Forschungs- und Fördereinrichtungen. Die Tagung, die erstmalig in Sachsen-Anhalt stattfand, wurde von der Kooperationsstelle EU der Wissenschaftsorganisationen (KoWi) gemeinsam mit der MLU ausgerichtet. Als eines der wichtigsten Foren zum Informations- und Erfahrungsaustausch zum EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation „HORIZON 2020“, ermöglichte sie den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Einblicke in die aktuellen Entwicklungen innerhalb des europäischen Forschungsraums und informierte zu ausgewählten Aspekten der Antragstellung. Zu Beginn der Tagung standen aktuelle forschungspolitische Entwicklungen, wie die Zwischenevaluierung des seit 2014 laufenden EU-Forschungsrahmenprogramms Horizont 2020 und bereits ein erster Blick auf das kommende Forschungsprogramm im Vordergrund. Im weiteren Verlauf der Tagung ging es unter anderem um die Beteiligung der Industrie in EU Projekten, Internationalisierungsstrategien der Hochschulen und die Evaluierung von Anträgen in Horizont 2020.

Bevor Wissenschaftsminister Jörg Felgner die Tagung eröffnete, trat er gemeinsam mit Dr. Wolfgang Burtscher, stellvertretender Generaldirektor für Forschung und Innovation der Europäischen Kommission, Dr. Claudia Eggert, Leiterin der KoWi, sowie Rektor Prof. Dr. Udo Sträter und Prorektor für Forschung Prof. Dr. Michael Bron vor die Presse. „Ich möchte alle Hochschulen ermuntern, Anträge zu stellen“, so der Minister. Schließlich sei „Horizon 2020“ das größte Forschungs- und Innovationsförderprogramm der Welt mit einem Volumen von über 70 Milliarden Euro. Auch Claudia Eggert wünschte sich „Schwung und Motivation für Horizon 2020“.

Burtscher lobte Sachsen-Anhalt, schließlich gebe es 200 Teilnehmer im EU-Programm. Insbesondere die Universitäten seien hier sehr erfolgreich: „Aber natürlich gibt es immer Luft nach oben.“

Rektor Sträter, wies darauf hin, dass europäische Projekte immer auch ein Beitrag zum Renommee einer Universität seien. Denn: Nur einer von zehn Anträgen kommt EU-weit durch. Dabei, so Burtscher, „gibt es keine Länderquoten, es entscheidet allein die wissenschaftliche Exzellenz. Das Ganze ist extrem wettbewerbsintensiv.“

Ein gesellschaftlicher Höhepunkt im Rahmen der Tagung war der Abendempfang des Landes Sachsen-Anhalt am Mittwoch, den 22. Juni, im Gebäude der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, der vom Präsidenten der Leopoldina, Prof. Dr. Jörg Hacker, gemeinsam mit dem Wissenschaftsminister und der Leiterin der KoWi eröffnet wurde.

Unterstützt wurde die KoWi-Bundestagung vom Land Sachsen-Anhalt, dem durch den Europäischen Sozialfond (ESF) geförderten EU-Hochschulnetzwerk Sachsen-Anhalt, der Stadt Halle, dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina.

 
Letzte Änderung: 09.08.2016 - Ansprechpartner: Webmaster
 
 
 
 
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