Archiv 2018

Workshop zu Fördermitteln für Forschung in der Europäischen Union am 12. April 2018 in Halle

30.11.-1 -

am 12. April, 13.00 - 17.00 Uhr
Von-Seckendorff-Platz 1, Kolloquienraum 5.10 (DG)

Der Workshop richtet sich disziplinübergreifend an Antragsberechtigte für Forschungsprojekte und befasst sich schwerpunktmäßig mit dem Programm HORIZON 2020 aber auch mit assoziierten Programmen wie z.B. ERAnets. Ziel des Workshops ist Vermittlung von Grundlagen zur Förderungen von Forschungs- und Innovationsprojekten durch die Europäische Union. Dem Teilnehmerkreis werden die Europäische Forschungsförderlandschaft und ihre Förderinstrumente vorgestellt. Die Teilnehmenden lernen Voraussetzungen zur Beteiligung, Einstiegsmöglichkeiten und die Hauptantragsformate kennen und bekommen einen Überblick über die relevanten Akteure und Institutionen. EU-Projektleitende berichten von ihren Erfahrungen und es werden die Unterstützungsmöglichkeiten für EU-Antragsstellungen und -projekte an der MLU vorgestellt.

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Gesundheit europäisch fördern

Termin: 8. März 2018

Ort: Universitätsklinikum Halle Kröllwitz, Ernst-Grube-Str. 40

Link zur Anmeldung hier

Flyer mit Agenda: hier

Der demografische Wandel mit seinen vielfältigen Auswirkungen auf die medizinische Versorgung und Pflege fordert die Gesundheitssysteme in Europa heraus. Effiziente Gesundheitsfürsorge, Krankheitsvorbeugung und die Förderung der Autonomie im Alter sind daher zentrale Themen für die Europäische Union. Das Forschungs- und Innovationsprogramm Horizont 2020 ist eines der wichtigsten Förderinstrumente der Europäischen Union, das diese Herausforderungen adressiert und eine große Bandbreite an Projekten unterstützt, die zur Lösung essentieller Probleme der Gesundheitswirtschaft beitragen.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung Gesundheit europäisch fördern  in Sachsen-Anhalt stehen die Ausschreibungen des neuen Arbeitsprogramms Gesundheit, demografischer Wandel und Wohlergehen in Horizont 2020 für die Jahre 2018-2020. Darüber hinaus werden weitere Beteiligungsmöglichkeiten an Programmen der Europäischen Union zu diesem Themenbereich vorgestellt.

Das Veranstalterkonsortium aus EU-Hochschulnetzwerk Sachsen-Anhalt, Enterprise Europe Network Sachsen-Anhalt und EU Service-Agentur, unterstützt durch das Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt, will gemeinsam mit der Nationalen Kontaktstelle Lebenswissenschaften zu diesen Programmen informieren.

TeilnehmerInnen erfahren auf der Veranstaltung, wie Forschung, innovative Ideen und Technologien zu den Themen Gesundheit, demografischer Wandel und Wohlergehen  mit Hilfe von Horizont 2020 aus Sachsen-Anhalt in die Welt getragen werden und von einem Großteil der Gesellschaft genutzt werden können. 

Die Veranstaltung Gesundheit europäisch fördern bietet darüber hinaus die Gelegenheit, dass sich Akteure aus Forschung, Wirtschaft und Kommunen rund um erfolgversprechende Projektansätze vernetzen und auf diese Weise einen ersten Schritt hin zu einem Engagement in Horizont 2020 unternehmen.

Es besteht die Möglichkeit für ein individuelles Beratungsgespräch mit einer Mitarbeiterin der NKS Lebenswissenschaften. Wenn Sie sich für ein solches Gespräch interessieren, schicken Sie das Beratungsformular bitte ausgefüllt bis zum 1. März 2018 an claudia.huebner@verwaltung.uni-halle.de.

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Rückschau Gesundheitstag "Gesundheit europäisch fördern" 2018 am 8. März in Halle

Text: Cornelia Fuhrmann/Universitätsmedizin Halle (Saale)

Bild 1-3: Pressestelle Universitätsmedizin Halle (Saale) | Bild 4-8: TTI Magdeburg GmbH

 

Akteure aus dem Gesundheitsbereich informieren sich über EU-Programm „Horizont 2020“

Die Europäische Union stellt im Programm „Horizont 2020“ 75 Milliarden Euro über mehrere Jahre zur Verfügung. Damit ist es weltweit das größte Förderprogramm für Forschung und Innovationen. Auch der Gesundheitsbereich kann davon profitieren. Welche Themenfelder davon abgedeckt sind, welche Förderinstrumente es gibt und vor allem, wer dazu weiterführende Beratung anbietet, waren Bestandteile des Seminars „Gesundheit europäisch fördern“, das am Donnerstag, dem 8. März 2018, am Universitätsklinikum Halle (Saale) stattgefunden hat. Insbesondere wurden Themenfelder vorgestellt, deren Ausschreibungen für 2019 vorgesehen sind.

Veranstalter waren das EU-Hochschulnetzwerk Sachsen-Anhalt, die Universitätsmedizin Halle (Saale), die EU Service-Agentur Sachsen-Anhalt und das Enterprise Europe Network unterstützt von der Nationalen Kontaktstelle Lebenswissenschaften, dem Land und dem Wissenschaftsministerium Sachsen-Anhalt und vom Europäischen Strukturfonds (ESF).

Rund 60 Gäste aus Hochschulen, Unternehmen, kommunalen und sozialen Einrichtungen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Ministerien sind vom Prodekan für Forschung der Medizinischen Fakultät, Prof. Dr. Dirk Vordermark, begrüßt worden. Er riss kurz den Ablauf des Tages an und erklärte, welche Projektfelder in der Medizin vom Programm gefördert werden, so unter anderem personalisierte Medizin, innovative Pflegekonzepte oder die Bekämpfung von Infektionskrankheiten oder der Einsatz von IT- und Kommunikationstechnologien in der Medizin und Pflege. Außerdem wies Vordermark darauf hin, dass „Sachsen-Anhalt bei der demographischen Entwicklung in Deutschland eine Vorreiterrolle einnimmt“, die die Universitätsmedizin Halle zum Anlass nehme, um Fragen der Alternsforschung zu bearbeiten und beispielhafte Versorgungskonzepte zu entwickeln eingebettet in die beiden Forschungsschwerpunkte der Medizinischen Fakultät Halle: Molekulare Medizin der Signaltransduktion und Epidemiologie und Pflegeforschung. „Ich denke, der fortgeschrittene demographische Wandel in unserem Land Sachsen-Anhalt ist nicht nur ein Problem, sondern im Kontext von Forschungsinitiativen ein Alleinstellungsmerkmal im positiven Sinne, das die modellhafte Entwicklung von Betreuungs-, Behandlungs- und Versorgungskonzepten ermöglicht, die dann auf andere Regionen Deutschlands und Europas übertragen werden können“, so Vordermark.

Sachsen-Anhalts Wissenschaftsstaatssekretär Dr. Jürgen Ude erklärte, dass er kein typisches Grußwort halten wolle. Stattdessen erläuterte er den Anwesenden die Innovationsstrategien des Landes und den Leitmarkt Gesundheit und Medizin. „Bildung und Wissenschaft mit dem Leitmarkt zu verknüpfen, ist sehr wichtig“, sagte er. Aktuell werden laut im Land 96 Projekte im Umfang von 52 Millionen Euro im Rahmen von Horizont 2020 gefördert werden. 35,4 Prozent davon entfallen laut Ude auf den Bereich Gesundheit. Doch es gebe noch Luft nach oben, wie er sagte: „Wir müssen uns als Land mehr vermarkten und zeigen.“ Dazu sei der Weg nach Brüssel, heißt, das Einwerben von EU-Fördermitteln, nötig. Die hallesche Universitätsmedizin ist dabei beispielsweise in den Spezialisierungsprofilen Autonomie im Alter und dort in den Projektgruppen Körper und Alter(n) sowie Interaktion und Alter(n) präsent.

Geboten wurden den Gästen des Seminars im ersten Teil der Veranstaltung vor allem Grundlegendes zum Förderprogramm, zu einzelnen Themenfeldern, Antragsfristen und Hinweise auf Beratungsmöglichkeiten. Dabei wurde deutlich, dass die Themen sehr vielfältig und mit hohen Fördersummen, aber auch hohen Förderquoten ausgestattet sind, so dass eine Antragstellung vielversprechend sei. Im zweiten Teil ging es hingegen um den Erfahrungsaustausch und praktische Aspekte, indem bereits laufende Projekte präsentiert wurden und Zeit für den Austausch zu und die Weiterentwicklung von Projektideen in kleinen Gruppen blieb.

Die Präsentationen der Veranstaltung:

Begrüßung und Agenda

Dr. Ude - Gesundheit europäisch fördern

Dr. Baddack-Werncke - Einführung in Horizont 2020

Dr. Baddack-Werncke - EU-Forschungsförderung im Bereich Gesundheit

Prof. Krauel - Stimulation in Pediatrics (STIPED)

Ottesen - EU-Health Networks

Dr. Jahn - AiA-Format-Projekt

Prof. Zouboulis - ALLOCATE SKIN Projekt

Salzberger - Sonovum AG

Ottesen - Health Networks in South Denmark

Lauterbach - Telemedizinisches Netzwerk Sachsen-Anhalt Nord e.V.

Prof. Koppers - Time - Clinic - Health - Spaces

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A Ausschreibungen der EUForschungsförderung in HORIZONT 2020

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Dienstag, 14.08.2018, OttovonGuerickeUniversität Magdeburg

Campus Universitätsplatz, Tagungsraum der Universitätsbibliothek 

 

Programm:

09:00 Begrüßung, Vorstellung des Service des EUHochschulnetzwerks, Martina Hagen

09:05 Fördermöglichkeiten in HORIZONT 2020

          Überblick zum Programm,Teilnahmebedingungen, Förderformen und regeln, Martina Hagen

10:15 Pause
10:30 Zeitplanung, Teilnehmerportal, Dokumente, Lesen einer Ausschreibung, Antragstellung

          Planung und Struktur eines Antrags, Martina Hagen

11:15 Konsortium Partnersuche, Veronika Kauert

          Begutachtung, Schreiben der Zusammenfassung, Veronika Kauert

12:00 Ende

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Kontakt und Anmeldung:

Stabsstelle Forschungsförderberatung/EU-HSN
Veronika Kauert
Telefon: 0391-67-52114
E-Mail: veronika.kauert@ovgu.de

 

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Letzte Änderung: 06.02.2019 - Ansprechpartner: Kontakt