Das EU-Hochschulnetzwerk legte dem Lenkungsausschuss, bestehend aus den Prorektoren für Forschung der Hochschulen, den ersten Bericht über die bisherige Arbeit des Netzwerks und über die Ergebnisse einer externen Evaluation, die Ende 2011 stattgefunden hat, vor. Dem Netzwerk wurde eine sehr gute Arbeit bescheinigt und die zahlreichen Aktivitäten zur Unterstützung der Wissenschaftler gewürdigt.

Pressekonferenz am 31.01.2012 | Foto: Sarah Huke, MLU
Die Universitäten und Hochschulen des Landes Sachsen-Anhalt haben Anfang 2011 das "EU-Hochschulnetzwerk Sachsen-Anhalt" gegründet. Ziel des Netzwerks ist es durch Informationen, Antragsberatung und Projektmanagement Forschende aller Hochschulen Sachsen-Anhalts bei der Einwerbung und Verwendung von EU-Fördermitteln für Forschung und Innovation zu unterstützen. Das Netzwerk wird durch das Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt gefördert.
Vor der Lenkungsausschusssitzung fand eine Pressekonferenz auf Einladung des Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt statt. In diesem Rahmen wurde dem Ministerium und der Öffentlichkeit erstmalig der Katalog "Forschungsprojekte der Hochschulen des Landes Sachsen-Anhalt im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm" übergeben.

Übergabe des Katalogs "Forschungsprojekte der Hochschulen
des Landes Sachsen-Anhalt im 7. EU-Forschungsrahmen-
programm"
v.l.: S. Köhne, M. Tullner, M. Hagen | Foto: Sarah Huke, MLU
Pressemeldung Mitteldeutsche Zeitung 01.02.2012
Pressemeldung 20 Minuten Magdeburg 02.02.2012
Pressemeldung Volksstimme Magdeburg 06.02.2012
CORDIS - der Informationsdienst zur gemeinschaftlichen Forschung und Entwicklung der Europäischen Union - hat die Bereitstellung für Projektsuche und -informationen ausgebaut. Seit dem
http://cordis.europa.eu/projects/
Quelle: MELDUNG AID11339/1 (c) KoWi
Die Europäische Kommission hat am 30. November 2011 ihren Vorschlag für das neue Forschungsförderprogramm 'Horizon 2020 - The Framework Programme for Research and Innovation' veröffentlicht. Horizon 2020 soll eine Laufzeit von 2014-2020 haben und das Forschungsrahmenprogramm (RP), die innovationsfördernden Programmteile des Programms für Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und für KMU (COSME) und das Europäische Institut für Innovation und Technologie (EIT) zusammenschließen. Der Vorschlag sieht ein Gesamtbudget in Höhe von 80 Mrd. EUR vor.
Zur Umsetzung von Horizon 2020 hat die Kommission einen Vorschlag für ein Spezifisches Programm veröffentlicht, welches sich in vier Teile (Parts) untergliedert:
1. 'Excellent Science' (24,6 Mrd. EUR):
Das Fördervolumen für den ERC würde demnach um 77% gegenüber dem Spezifischen Programm 'Ideas' steigen, das Budget für die Marie-Curie Maßnahmen gegenüber dem aktuellen Programm 'Menschen' um 21%.
2. 'Industrial Leadership' (17,9 Mrd. EUR):
3. 'Societal challenges' (31,7 Mrd. EUR):
4. 'Non-nuclear Direct Actions of the Joint Research Centre (JRC) (2 Mrd. EUR)
Der JRC wird mit seinen Forschungsprojekten sowohl zu Teil II 'Industrial Leadership' als auch zu TEIL III 'Societal Challenges' beitragen. Die direkten Maßnahmen der Gemeinsamen Forschungsstelle (JRC) werden mit 2 Mrd. EUR gefördert.
Das EIT wird außerhalb des Spezifischen Programms angesiedelt sein und soll Mittel in Höhe von 2,8 Milliarden EUR aus Horizon 2020 erhalten, wovon ein maßgeblicher Anteil in die Wissens- und Innovationsgemeinschaften (KICs) des EIT fließen wird.
MEMO der Europäischen Kommission (engl.)
Das EU-Hochschulnetzwerk Sachsen-Anhalt stellt sich vor.
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Die Universitäten und Hochschulen des Landes Sachsen-Anhalt haben Anfang 2011 das "EU-Hochschulnetzwerk Sachsen-Anhalt" gegründet. Ziel des Netzwerks ist es durch Informationen, Antragsberatung und Projektmanagement Forschende aller Hochschulen bei der Einwerbung und Verwendung von EU-Fördermitteln für Forschung und Innovation zu unterstützen. Das Netzwerk wird durch das Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt unterstützt.