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Aktuelle Meldungen zur EU-Forschungsförderung

Erstmalige Ausschreibung des Ralf-Dahrendorf-Preises für den Europäischen Forschungsraum

KoWi: Im Rahmen seiner Strategie zum Europäischen Forschungsraum hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für 2019 einen neuen Förderpreis eingerichtet, der sich an Wissenschaftler*innen richtet, die unter dem 7. EU-Forschungsrahmenprogramm oder unter Horizont 2020 erfolgreich EU-Projekte mit einer deutschen Einrichtung durchgeführt haben. Der nach dem deutschen Wissenschaftler und ehemaligen EU-Kommissar für Forschung, Wissenschaft und Bildung benannte Preis soll den ausgezeichneten Forschenden vor allem die Möglichkeit bieten, ihre EU-Projekte einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.

Mit einer Fördersumme von 50.000 EUR sollen kreative Maßnahmen zur Wissenschaftskommunikation, etwa Veranstaltungen, Ausstellungen oder Social Media-Lösungen, gefördert werden. Hierzu wird in einem Auswahlverfahren eine fünfseitige Skizze des erfolgreichen EU-Projektes zusammen mit einer fünfseitigen Darstellung der geplanten Kommunikationsmaßnahmen begutachtet. Gefördert werden können Projekte aus allen Programmbereichen der beiden Rahmenprogramme, ein besonderer Fokus liegt auf Projekten, die sich etwa durch Interdisziplinarität, der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Gesellschaft sowie Industrie und innovative Lösungen auszeichnen. Die Projekte müssen in den letzten beiden Jahren abgeschlossen worden sein.

Die Skizzen müssen bis zum Stichtag 12. Februar 2019 elektronisch im Portal easy-Online des BMBF eingereicht werden. Bis Mai 2019 sollen die sechs Preisträger der ersten Ausschreibungsrunde bekannt gegeben werden.

Weitere Informationen: hier

 

"Funding & Tenders Opportunities" löst Participant Portal ab

Das Participant Portal zu EU-Förderprogrammen wird ab dem 1. Oktober 2018 schrittweise durch das neue Portal "Funding & Tenders" ersetzt, das nun zur zentralen Anlaufstelle für verschiedene EU-Förderprogramme und Ausschreibungen wird. Das Participant Portal wird nicht mehr weitergeführt. Für bisherige Registrierungen und Anträge ist nicht von gravierenden Veränderungen auszugehen.

Das neue Portal weist unter anderem folgende Funktionalitäten auf:

- Suche nach und Antrag auf EU-Fördermöglichkeiten
- Auftrag und Suche von Ausschreibungen
- Verwaltung von Finanzhilfen ("grant management")
- Registrierung von Experten, Verwaltung von Kontakten und Vergütungen

Das Participant Portal wurde ursprünglich nur für das EU-Forschungs- und Innovationsprogramm (Horizont 2020) eingerichtet. Später kamen andere EU-Programme hinzu. Jetzt werden auf dem neuen Funding & Tenders Portal alle zentral verwalteten EU-Programme an einem Ort untergebracht. Darüber hinaus werden Ausschreibungen und die dazugehörigen Vergabeverträge (Call for Tender)  hier zugänglich.

Für etablierte Benutzer gibt es nur wenige Änderungen. Benutzername und Passwort bleiben gültig; alle Projekte und Rollen werden vom alten Portal übernommen. Denken Sie bitte daran, Ihre Lesezeichen zu aktualisieren!

Die EU Kommission hat zum neuen Portal ein erkärendes Video online gestellt.

Zum "Funding & Tenders"-Portal: hier

 

Europäische Open Science Cloud (EOSC) offiziell eröffnet

EU-Büro des BMBF: EU-Minister*innen, Vertreter*innen der europäischen Kommission und Mitwirkende trafen sich am 23.11.2018 in Wien, um den offiziellen Start der Europäischen Open Science Cloud (EOSC) zu feiern.

Die EOSC  wird 1, 7 Millionen Forschenden in Europa und 70 Millionen Fachkräften in Wissenschaft, Technologie sowie Sozial- und Geisteswissenschaften eine virtuelle Umgebung mit offenen und übergreifenden Diensten für die Speicherung, die Verwaltung, Analyse und Wiederverwendung von Forschungsdaten über Länder- und Disziplingrenzen hinweg bereitstellen. Dabei werden existierende Infrastrukturen für wissenschaftliche Daten gebündelt, die bisher in EU Mitgliedstaaten und wissenschaftliche Disziplinen getrennt sind.

Das EOSC-Portal wird in den kommenden Jahren weiter ausgebaut und um Dienste und Daten erweitert.

Eurostars 2 - Nächster Stichtag ist der 28.2.2019

Eurostars ist ein grenzüberschreitendes KMU-Förderprogramm von 36 Eurostars-Ländern. Das Förderprogramm ist thematisch offen, zielt aber darauf ab, dass neue oder verbesserte Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen entwickelt werden. Es wird erwartet, dass die Ergebnisse der geförderten F&E-Projekte spätestens zwei Jahre nach Projektende als Produkte/Verfahren oder Dienstleistungen auf dem Markt sind. Für den Bereich Biomedizin/Medizin sollte maximal zwei Jahre nach Projektende der Beginn der klinischen Studien erfolgen. Die Einbeziehung eines deutschen Anwendungspartners ist erwünscht.

An einem Eurostars-Projekt müssen sich Antragstellende aus mindestens zwei an Eurostars teilnehmenden Ländern beteiligen. Die Förderung in Eurostars erfolgt aus nationalen Mitteln, die von den an Eurostars teilnehmenden Ländern bereitgestellt werden. Konsortialführer muss ein forschungstreibendes KMU aus einem Eurostars-Land sein. Die beteiligten forschungstreibenden KMU tragen mindestens 50% der gesamten Projektkosten (ohne Unteraufträge). In Deutschland ansässige Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sind ebenfalls antragsberechtigt (bis zu 100%ige Förderquote, sofern sie mit mindestens einem forschungstreibenden KMU in einem Eurostars-Projekt kooperieren).

Es handelt sich um ein einstufiges Bewerbungsverfahren.

Weitere Informationen: http://www.eurostars.dlr.de

https://www.eurostars-eureka.eu/

 

COST: Relaunch der Webseite

Die Webseite der COST Association erscheint nicht nur in einem neuen, schlankeren Design, sondern enthält auch neue Funktionen. Die Suche nach bestehenden COST-Maßnahmen wurde verbessert und Erfolgsgeschichten und statistische Daten aus allen Mitgliedstaaten wurden hinzugefügt. Ein Veranstaltungskalender hält Sie über die Aktivitäten der COST-Aktionen und der COST Association selbst auf dem Laufenden.

Die nächste Frist für COST-Bewerbungen ist der 5. September 2019.

 

ERASMUS+-Ausschreibung zu Europäischen Hochschulen veröffentlicht

Aus dem EU-Büro des BMBF: Im Programm Erasmus+ werden ab 2019 "Europäische Hochschulen" gefördert. Ziel ist die Stärkung europäischer Werte und die Förderung von Qualität, Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit der Europäischen Hochschulen.  Mindestens drei, idealerweise fünf bis acht Hochschulen sollen eine Allianz bilden und ihre Vision vom europäischen Campus ausbauen. Dazu gibt es Förderung über einen Zeitraum von drei Jahren; 30 Millionen Euro stehen insgesamt für vier bis sechs Projekte zur Verfügung. Antragsfrist für die Allianzen ist der 28. Februar 2019.

Die Ausschreibung dient als Pilot für zukünftige Förderung von europäischen Universitäten, insbesondere im Nachfolgeprogramm von ERASMUS+, das ab 2020 starten wird. Zum Programm berät die Nationale Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit im DAAD.

Zum ERASMUS Programme Guide 2019

 

PRIMA Partnership for Research and Innovation in the Mediterranean Area

Die internationale Initiative PRIMA unterstützt Forschung und Innovation zu den Herausforderungen des Mittelmeerraums in Bezug auf Agrar- und Ernährungssysteme und Wassermangel. Beteiligt sind elf EU-Mitgliedsstaaten (Deutschland, Frankreich, Griechenland, Italien, Kroatien, Luxemburg, Malta, Portugal, Slowenien, Spanien, Zypern) sowie acht Mittelmeer-Partnerländer (Algerien, Ägypten, Israel, Jordanien, Libanon, Marokko, Tunesien, Türkei).

Für November 2018 wird die zweite PRIMA-Ausschreibung mit dem Jahresarbeitsplan 2019 erwartet. Die Einreichungsfristen für Voranträge werden voraussichtlich im Januar/Februar 2019 liegen.

Momentan läuft eine öffentliche Konsultation zur Vorbereitung der Arbeitspläne für die kommenden Ausschreibungen in den Jahren 2020 und 2021.

Die Wissenschafts-Community und alle anderen interessierten Stakeholder sind aufgefordert, Rückmeldung zu technischen Aspekten der Implementierung von Projekten im Rahmen der Initiative sowie zu den Inhalten der kommenden Ausschreibungen zu geben.

PRIMA Konsultation AP 2020 und 2021

Das Internationale Büro beim DLR Projektträger ist vom BMBF mit der Umsetzung des Förderprogramms für Deutschland beauftragt. Fachliche Ansprechpartnerinnen dort sind Dr. Birgit Ditgens und Birgit Wirsing (Tel: +49 228 3821-2396, E-Mail: PRIMA@dlr.de ).

Webseite des Internationalen Büros zu PRIMA

PRIMA Strategic Research and Innovation Agenda

 

Voucher-Programm zur Nutzung der Forschungsinfrastruktur des "Human Brain Projects" besonders in der neurobiologischen Forschung

Die NKS Lebenswissenschaften informiert: Das "Human Brain Project" (HBP) bietet die Möglichkeit, die Nutzung der HBP-Forschungsinfrastruktur über einen Voucher zu beantragen. Die Infrastruktur bietet eine Reihe von Werkzeugen, Messeinrichtungen und Geräten zur Simulation, Modellierung und Analyse von Daten besonders in den Bereichen der Neurobiologie, wie beispielsweise "neuromorphic Computing" und "Neurorobotics". Ein Voucher ermöglicht die Nutzung der HBP-Infrastruktur für sechs bis zwölf Monate.

Antragsberechtigt sind Akteure aus der akademischen und industriellen Forschung und öffentlichen sowie privaten Einrichtungen und Krankenhäusern, die nicht schon am HBP beteiligt sind. Die Antragsfrist endet am 25. Oktober 2018. Mehr Informationen zum Antragsprozess und den Beteiligungsregeln finden Sie hier

 

ERC veröffentlicht finales Arbeitsprogramm 2019

Der Europäische Forschungsrat (European Research Council - ERC) hat am 7. September 2018 das finale Arbeitsprogramm mit Informationen zu den Ausschreibungen für 2019 veröffentlicht. Der ERC fördert im Arbeitsprogramm 2019 unter Horizont 2020 mit 2,02 Milliarden Euro exzellente Forschende mit bahnbrechenden Projekten aus allen Wissenschaftsbereichen. Die bekannten Förderlinien werden fortgesetzt: Starting Grants für aufstrebende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (2-7 Jahre nach Promotion), Consolidator Grants für Forschende (7-12 Jahre nach Promotion), Advanced Grants für etablierte, aktiv forschende Personen und Proof of Concept für ERC Grantees, die die Marktfähigkeit ihrer Idee testen möchten. Die ERC Synergy Grants fördern Teams von zwei bis vier vielversprechenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern.

ERC Arbeitsprogramm

ERC Pressemitteilung

 

Weiterfinanzierung aller britischen Einrichtungen nach Brexit

Die britische Regierung sagt die Finanzierung sämtlicher unter Horizont 2020 geförderter britischer Einrichtungen nach dem Brexit bis zum Ende des Rahmenförderprogramms Horizont 2020 bzw. dem Auslaufen der individuellen Projekte zu. Das UK Research Office (UKRO), das europäische Büro der UK Research Councils, hat ein Factsheet zur weiteren Förderung von Horizont 2020-Projekten durch die EU nach dem Brexit herausgebracht. Das offizielle Dokument der Regierung finden Sie hier.

 

Kommissionsvorschlag zum nächsten EU-Forschungsrahmenprogramm "Horizon Europe" vorgestellt

Die Europäische Kommission hat am 7. Juni 2018 ihren Vorschlag für Horizon Europe, das nächste Rahmenprogramm für Forschung und Innovation (Laufzeit: 2021-2027), vorgestellt. Das Legislativpaket zu Horizon Europe besteht aus einem Verordnungsvorschlag (einschließlich der Beteiligungsregeln) sowie dem Spezifischen Programm. Das für den Zeitraum 2021–2027 vorgeschlagene Budget umfasst 100 Mrd. EUR (94,1 Mrd. EUR für Horizon Europe, ergänzt um 3,5 Mrd. EUR für den InvestEU-Fonds und 2,4 Mrd. EUR für Euratom).
Mehr Informationen hier.
Zur Informationsseite der Europäischen Kommission: hier.

 

Gutachter*innen für Horizont 2020-Projekte gesucht

Die Research Executive Agency (REA) der Europäischen Kommission sucht derzeit unabhängige wissenschaftliche Sachverständige sowie Gutachter und Gutachterinnen für die Auswertung von Horizont 2020-Projekten.

Weitere Infomationen hier

 

Veröffentlichung eines Social Media-Leitfadens für Horizont 2020-Projekte der Europäischen Kommission

Die Europäische Kommission hat einen Leitfaden für die Nutzung von sozialen Medien in Horizont 2020-Projekten veröffentlicht. Der Leitfaden enthält Regeln für die Verwendung sozialer Medien und informiert, wie diese in den Verbreitungs- und Kommunikationsaktivitäten der Projekte gewinnbringend eingesetzt werden können.

Hier geht es zum Leitfaden für die Nutzung von sozialen Medien in Horizont 2020-Projekten.

 

Neue Ausschreibungen 2018-2020 in Horizont 2020 veröffentlicht

Im Oktober 2017 wurde das Arbeitsprogramm für Horizont 2020 mit den Aufrufen für die Jahre 2018 bis 2020 durch die Europäische Kommission veröffentlicht. Das Budget dieser Aufrufe beträgt insg. 30 Mrd. Euro. Neu hinzuge-kommen ist das Arbeitsprogramm für den European Innovation Council (EIC) Piloten.

Alle Arbeitsprogramme für die Jahre 2018 bis 2020 finden Sie hier.

Bei Interesse beraten Sie die Mitarbeiter*innen des EU-Hochschulnetzwerks Sachsen-Anhalt gern.

 

Horizont 2020: Neues Instrument zur themenbezogenen Partnersuche auf dem Teilnehmerportal

Das Teilnehmerportal (Participant Portal) für Horizont 2020 bietet nun auch eine Möglichkeit der Partnersuche für Forschungsanträge. Es ist nun möglich, direkt in der Umgebung einzelner Topics Partnersuchen zu platzieren und nach möglichen Partnern für gemeinsame Forschungsanträge zu suchen. Potentielle Antragsteller*innen können unter dem jeweiligen Topic eine Liste von Suchanfragen einsehen. Dort werden auch die möglichen eigenen Partnersuchanfragen platziert. Den Eintrag nimmt der/die Legal Entity Appointed Representative (LEAR) der am Antrag interessierten Institution vor.

 

EU-Sachverständige gesucht, um vielversprechende Innovatoren auszuwählen

Ab Herbst 2017 wird Horizont 2020 Innovationsprojekte von Innovatoren, Forschern, Unternehmen und KMU, die in einem Sektor oder einer Technologie tätig sind, unterstützen. Verschiedene Aufrufe öffnen sich für Vorschläge für bahnbrechende Innovationen, die das Potenzial haben, neue Märkte zu schaffen. Dies wird Teil eines Pilot European Innovation Council (EIC) sein. Die Anträge auf EIC-Finanzierung müssen von Expert*innen für Innovationen evaluiert werden. Die besten KMU-Bewerber werden von einem Gremium von Gutachter*innen befragt. Die Kommission bemüht sich daher, ihren Kreis der Sachverständigen und Gutachter*innen zu erweitern, um:

  • Unternehmer*innen, die auf europäischer oder globaler Ebene innovative Unternehmen auf den Markt gebracht haben
  • Anleger (einschließlich der Banken, Venture Capitalists, Business Angels, Crowd-Funders usw.)
  • Expert*innen, die an dem Innovationsökosystem beteiligt sind (Wirtschaftshochschulen, Universitäten, Innovationszentren, Beschleuniger usw.)

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Ergebnisse des Zwischenbewertung von Horizont 2020 veröffentlicht

Die Europäische Kommission hat am 30. Mai die Ergebnisse der Zwischenbewertung von Horizont 2020 veröffentlicht.
Die Kommission bewertet den bisherigen Stand der Umsetzung von Horizont 2020 überwiegend positiv: Bei allen Zielen von Horizont 2020 (u.a. Forschungsexzellenz, Industrietechnologien, Bewältigung gesellschaftlicher Heraus-forderungen, Stärkung des Wirtschaftswachstums sowie Schaffung von Arbeitsplätzen) seien in den ersten drei Jahren von Horizont 2020 Fortschritte erzielt worden. Die Ergebnisse der Zwischenbewertung beruhen auf einer Reihe kommissionseigener Studien und wurden u.a. durch eine öffentliche Stakeholder-Konsultation ergänzt.

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Bericht der Expertengruppe "Research, Innovation and Science Policy Experts (RISE)" veröffentlicht

Im Mai 2017 wurde der Bericht „Europe’s Future: Open Innovation, Open Science, Open to the World. Reflections of the RISE Group“ der High Level Group RISE veröffentlicht, der strategischen Beratergruppe von EU-Kommissar Carlos Moedas. Der Bericht orientiert sich an den vier Untergruppen von RISE, „Open Knowledge Markets“, „Open Science“, „Open to the World“ und „Open Innovation“, und greift Themen wie den wirtschaftlichen Impact von Forschung und aktuelle Rahmenbedingungen der Forschungsförderung auf. Der Bericht soll als Grundlage für weitere Überlegungen und Diskussionen zwischen verschiedenen Stakeholdern zur Entwicklung der Europäischen Forschungspolitik dienen.

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Arbeitsprogramm 2018-2020: "Scoping Papers" veröffentlicht

/KOWI/ Die Europäische Kommission hat 17 thematische „Scoping Papers“ sowie ein sogenanntes „Strategic Programme Overarching Scoping Paper“ zur Vorbereitung des Arbeitsprogramms 2018-2020 veröffentlicht. „Scoping Papers“, die alle Teilprogramme von Horizont 2020 betreffen (außer ERC), sind das Ergebnis eines breit durchgeführten Konsultations- und Diskussionsprozesses, auf dessen Grundlage die Europäische Kommission in den kommenden Monaten gemeinsam mit den Mitgliedstaaten das Arbeitsprogramm für die letzten Aufrufe der Jahre 2018 bis 2020 erarbeiten wird. Die Veröffentlichung des Arbeitsprogramms ist für Oktober 2017 geplant.

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MLU Halle-Wittenberg wirbt EU-Projekt im Bereich Photovoltaik ein

/MLU/ Prof. Dr. Roland Scheer vom Institut für Physik konnte gemeinsam mit 14 Partnern aus 8 Ländern ein EU-gefördertes Verbundprojekt einwerben. Unter dem Titel “Advanced strategies for substitution of critical raw materials in photovoltaics” (Starcell) startet das Projekt am 1. Januar 2017 und hat eine Laufzeit von 3 Jahren. Die Gesamt-förderung beträgt 4,8 Millionen Euro. Die MLU erhält hiervon einen Anteil von 379.700 Euro. Das Projekt Starcell soll eine Dünnschichtsolarzelle entwickeln, die aus ungiftigen und verfügbaren Elementen aufgebaut ist. Ein zentrales Element ist hierbei der Halbleiter Cu2ZnSn(Se,S)4. Diese zu entwickelnde Cu2ZnSn(Se,S)4 Solarzelle soll möglichst schnell zur Marktreife gebracht werden. Dazu bedarf es erheblicher Materialverbesserungen und eines steigenden Wirkungsgrads gegenüber herkömmlichen Solarzellen. Hierzu mehr

 

Schweiz wird zum 1. Januar 2017 an Horizon 2020 assoziiert

Die Schweiz hat am 16.12.2016 das Protokoll zur Erweiterung der Personenfreizügigkeit auf Kroatien ratifiziert und somit den Weg für die Assoziierung geebnet. Ab dem 1. Januar 2017 ist die Schweiz in vollem Umfang an Horizon 2020 assoziiert.

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Das EU-Hochschulnetzwerk Sachsen-Anhalt wird gefördert mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF).

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Letzte Änderung: 07.12.2018 - Ansprechpartner: Kontakt