Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

 
 
 
 
 
 
 
 
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Aktuelle Meldungen zur EU-Forschungsförderung

Horizon 2020: Expertengruppe für die Zwischenbewertung veröffentlicht

Im Dezember 2016 wird eine Expertengruppe unter dem Vorsitz des früheren EU-Handelskommissars und ehemaligen WTO-Generaldirektors Pascal Lamy ihre Arbeit aufnehmen und bis Juni 2017 die Zwischenbewertung erarbeiten. Deutscher Experte in der High Level Group ist der Stellvertretende Vorstandvorsitzende und Chief Technology Officer der BASF SE Dr. Martin Brudermüller. Hierzu mehr

EU-Kommission stellt neue Maßnahmen zur „Verbreitung von Exzellenz“ vor

EU-Kommissar Carlos Moedas hat am 23. November 2016 neue Maßnahmen für das Programm zur Verbreitung von Exzellenz und Ausweitung der Beteiligung innerhalb von Horizont 2020 präsentiert. Hierzu gehört die Gründung von zehn neuen Wissenszentren in forschungsschwachen EU-Mitgliedsländern bzw. assoziierten Staaten mit einer Gesamtförderung von 140 Millionen Euro. Weiterhin vergibt die Europäische Kommission ihr Exzellenzsiegel künftig auch an positiv bewertete Forschungsprojekte in anderen Programmteilen von Horizont 2020, um Synergien mit Förderinstrumenten wie den Europäischen Struktur- und Investitionsfonds (ESIF) zu erzielen. Hierzu mehr

EU-Kommission: Participant Portal - Aus ECAS wird EU Login

Der Authentifizierungsdienst der Europäischen Kommission, der für alle Antragstellungen benötigt wird, wurde im Hinblick auf mehr Benutzerfreundlichkeit grundlegend umgestaltet. Nicht nur das Design hat sich geändert, auch der Name ist neu: Er heißt nun EU Login statt wie bisher ECAS (European Commission Authentication Service). Hierzu mehr

Zwischenbewertung von Horizont 2020: Öffentliche Konsultation gestartet

Die Europäische Kommission hat eine öffentliche Konsultation im Rahmen der Zwischenbewertung von Horizont 2020 ins Leben gerufen. Zur Beteiligung ist die gesamte EU-Bevölkerung, insbesondere jedoch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Forschungs- und Forschungsfördereinrichtungen aufgerufen. Die Auswertung der eingereichten Beiträge wird zur Verbesserung der Funktionsweise von Horizont 2020 genutzt und soll wichtige Impulse für ein Nachfolgeprogramm liefern.

Die Konsultation wird bis zum 15. Januar 2017 geöffnet sein.

EU und USA unterzeichnen Implementing Arrangement

Die EU Kommission und die USA haben am 17.10. 2016 ein sog. Implementing Arrangement unterzeichnet, das Forschenden an US-amerikanischen, öffentlich finanzierten Einrichtungen ermöglicht, mit Forschungsprojekten, die durch Horizon 2020 gefördert werden, zusammenzuarbeiten, ohne dass sie dem Grant Agreement beitreten oder den Status eines Dritten einnehmen. Das Implementing Arrangement bezieht sich dabei auf US-amerikanische Forschende, die keine Fördermittel aus dem jeweiligen Horizon 2020-Projekt erhalten. Öffentliche Einrichtungen in den USA können nun kollaborieren, ohne eine vertragliche Beziehung mit der EU einzugehen. Dies war vorher nicht möglich, da sie grundsätzlich verpflichtet sind Verträge nach US-Recht zu schließen. Hierzu mehr

Common Exploitation Booster: Unterstützungsmaßnahmen der Europäischen Kommission zur besseren Verbreitung und Verwertung von Projekt-Ergebnissen

Mit der Pilot-Initiative "Common Exploitation Booster" will die Europäische Kommission laufende Forschungs- und Innovationsprojekte aus dem 7. EU-Forschungsrahmenprogramm und Horizont 2020 bei der Verwertung der Projektergebnisse unterstützen. Das Beratungsangebot umfasst die Analyse von Risiken bei der Verwertung, Seminare zu Verwertungsstrategien, die Unterstützung zur Entwicklung von Businessplänen sowie die Unterstützung bei der Vorbereitung einer Brokerage-and-Pitching-Veranstaltung. Bis Ende November 2016 können sich Konsortien mit ihrem laufenden Projekt für eines der vier Beratungsangebote bewerben. Dies sollte in Absprache mit dem Project Officer geschehen. Die Umsetzung der Unterstützungsmaßnahmen soll noch vor April 2018 beginnen. mehr

Europäische Kommission veröffentlicht Gutachterlisten

Die Europäische Kommission hat die Listen der Gutachter/innen, die Projektanträge für die Aufrufe des Arbeitsprogramms 2015 evaluiert haben, auf dem Participant Portal veröffentlicht. Für jeden Programmbereich werden die Namen der Gutachter/innen sowie Geschlecht, Nationalität, letzter Arbeitgeber und Fachkompetenzen angegeben. Hierzu mehr

Neue Empfehlung zu Antragsstellungen mit Partnern aus der Schweiz

Aufgrund der bevorstehenden vollständigen Assoziierung der Schweiz in HORIZON 2020 empfiehlt das schweizerische Staatsekretariat für Bildung, Forschung und Innovation, dass Einrichtungen aus der Schweiz ihr Budget ab sofort in jeder Förderlinie von Horizon 2020 direkt bei der EU Kommission beantragen.

Diese Emphelung bedeutet, dass das Budget eines schweizerischen Partners im Finanzplan eines Projektantrags als "EU contribution" (d.h. in der Fördersumme) ausgewiesen werden sollte.

Erwartet wird die Vollassoziierung der Schweiz zum 1.1.2017. Sie ist u.a. davon abhängig, dass die Schweiz das Protokoll zur Ausweitung der Personenfreizügigkeit in Europa auf Kroatien bis zum 9.2.2017 ratifiziert.

Britischer Schatzkanzler sichert Garantien für britische Teilnehmer an Horizon 2020 zu

Der Schatzkanzler des Vereinigten Königreichs, Philip Hammond, hat am 13. August 2016 eine Erklärung abgegeben, in der er britischen Organisationen, die an EU-Projekten beteiligt sind, den Erhalt bereits bewilligter Zuwendungen auch nach dem EU-Austritt Großbritanniens zusichert. Hierzu mehr

ERC-Arbeitsprogramm 2017 verfügbar

Der Europäische Forschungsrat (European Research Council - ERC) hat am 25. Juli 2016 das Arbeitsprogramm für die nächste Ausschreibungsrunde veröffentlicht. Der ERC fördert 2017 mit knapp 1,8 Milliarden Euro exzellente Forschende mit bahnbrechenden Projekten aus allen Wissenschaftsbereichen. Hierzu mehr

BMBF veröffentlicht Positionspapier zum Europäischen Innovationsrat (EIC)

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) veröffentlichte am 25. Juli 2016 seine Vorschläge zur Gestaltung eines Europäischen Innovationsrates (EIC). In einem Positionspapier schlägt es Maßnahmen vor, mit denen der EIC deutliche Impulse für exzellente Innovation in Europa setzen könnte. Das BMBF antwortet entsprechend auf die politische Agenda von EU-Forschungskommissar Carlos Moedas. In einer Rede zu "Open science, Open innovation, Open to the world" hatte dieser im Juni 2015 seine strategischen Prioritäten bekannt gegeben und damit die Diskussion über die Schaffung eines Innovationsrates in Europa initiiert. mehr

Rückblick auf die KoWi-Bundestagung 2016 an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

/Halle/ Anlässlich der 28. Bundestagung zur EU-Forschungs- und Innovationsförderung, die vom 21. bis 23. Juni 2016 an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) stattfand, versammelten sich rund 380 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter hochrangige Vertreter aus den europäischen Institutionen, den zuständigen Länderministerien und den Forschungs- und Fördereinrichtungen. Die Tagung, die erstmalig in Sachsen-Anhalt stattfand, wurde von der Kooperationsstelle EU der Wissenschaftsorganisationen (KoWi) gemeinsam mit der MLU ausgerichtet mehr

Vorschläge für die Arbeitsprogramme 2018-2020 gesucht

Indien - Kofinanzierung für HORIZON 2020

Das indische Department of Biotechnology (DBT) hat die Einführung eines Kofinanzierungsmechanismus für indische Teilnehmer an Horizon 2020 bekanntgegeben. Das DBT stellt für bestimmte Topics des Arbeitsprogramms 2016/17 bis zu 30.000.000 Indische Rupien (ca. 397.800 EUR) pro Projekt bereit. Die adressierten Topics stammen aus den Societal Challenges 1 (Health, demographic change and well-being), 2 (Food security, sustainable agriculture and forestry, marine and maritime and inland water research and the bioeconomy) und 3 (Secure, Clean and Efficient Energy) sowie aus dem Bereich Nanotechnologies, Advanced Materials, Biotechnology and Advanced Manufacturing and Processing. mehr

Rückblick: Energie und Umwelttag Sachsen-Anhalt

/Dessau/ Mehr als einhundert Vertreterinnen und Vertreter von wissenschaftlichen Einrichtungen, Kommunen und Unternehmen informierten sich am 17. März im Umweltbundesamt in Dessau über aktuelle Fördermöglichkeiten zu den Themen Energie und Umwelt im EU-Forschungsrahmenprogramm „Horizont 2020“. Hierzu mehr

Hochschule Merseburg startet EU-Projekt zur Prävention sexualisierter Gewalt und zur sexuellen Bildung im Kontext Behinderung

/HoMe/ Die Hochschule Merseburg hat den Zuschlag für das EU-Projekt „Training in Sexual Education for People with Disabilities“ (TRASE, gefördert in der Förderlinie Erasmus+ Strategische Partnerschaften) über ein Gesamtvolumen von 255.000 Euro erhalten. Im Projekt sind internationale Partner aus Litauen, Großbritannien, Portugal, Belgien, Österreich, Luxemburg und Deutschland vertreten, die gemeinsam Angebote zur sexuellen Bildung und Prävention sexualisierter Gewalt im Kontext Behinderung erarbeiten. Die leitende Einrichtung ist die Hochschule Merseburg (Fachbereich Soziale Arbeit. Medien. Kultur, Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß). Ziel des Projekts ist die Entwicklung und Evaluation eines Trainingskurses für Betreuungskräfte, Erwachsenenbildner, Lehrkräfte und Eltern im Bereich Sexualerziehung von Erwachsenen mit geistiger Behinderung. mehr

HORIZON Seal of Excellence als Gütesiegel für weitere Fördermittelgeber

/KOWI/ Das „Seal of Excellence“ wird von der Europäischen Kommission an Projektanträge verliehen, die trotz hoher Qualität keine Fördergelder aus „Horizon 2020“ erhalten haben. Das Gütesiegel soll als Empfehlung des Antrages für eine alternative Unterstützung durch andere Fördermittelgeber dienen. In unserem Factsheet finden Sie nähere Informationen zum „Seal of Excellence“ und zu seiner Vergabe. mehr

Neues Trainingsnetzwerk EGRET-PLUS an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

2016 ist ein innovatives Trainingsnetzwerk für Doktoranden der Glaukomforschung "EGRET-PLUS" an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg gestartet. Es werden Forscher ausgebildet, die neues Wissen über Glaukom und das alternde Sehsystem generieren für die spätere Anwendung in innovativen diagnostischen und therapeutischen Ansätzen.  Das Trainingsnetzwerk verbindet acht Universitäten und Unternehmen aus 5 Nationen und wird vom University Medical Center Groningen aus den Niederlanden koordiniert. Prof. Michael Hoffmann und Dr. Lars Choritz werden drei Doktoranden ausbilden und erhalten knapp 750.000 Euro Budget. mehr

HORIZON-Arbeitsprogramme 2016/2017

Die Work Programmes 2016/2017 stehen online zur Verfügung. Calls sind im Participant Portal freigeschaltet. 

Universität Halle wirbt hochrangige Förderung für ein europäisches Doktorandennetzwerk ein

/MLU/  Prof. Dr. Daniel Cyranka und PD Dr. Friedemann Stengel von der Theologischen Fakultät der Martin- Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) haben mit Partnern aus Aarhus, Kent, Münster, Mailand und Prag den Zuschlag für ein durch die Europäische Union gefördertes Doktorandennetzwerk, ein sogenanntes "European Training Network" (ETN) erhalten. Unter dem Titel "The History of Human Freedom and Dignity in Western Civilization" soll die Entstehung der Konzepte von Menschenwürde und freiem Willen in der christlichen Tradition erforscht werden. Die Förderung - rund 3,6 Millionen Euro für vier Jahre - kommt aus dem Marie Sklodowska Curie-Programm der Europäischen Kommission im Rahmen von Horizon 2020. Die MLU erhält davon 20 Prozent des Volumens - knapp 750.000 Euro. mehr

 

 

Das EU-Hochschulnetzwerk Sachsen-Anhalt wird gefördert mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF).

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Letzte Änderung: 02.12.2016 - Ansprechpartner: Webmaster
 
 
 
 
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